Deutsche Unternehmen verstoßen in ihren welt­weiten Lieferketten immer wieder gegen grundlegende Menschenrechte und schädigen die Umwelt. Die Verantwortung für menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, nach Bränden und Einstürzen weisen sie jedoch meist von sich. Stattdessen plädieren sie für freiwillige Richtlinien. Es zeigt sich: Wir brauchen einen verbindlichen Rahmen – ein Lieferkettengesetz, das zur Achtung von Menschenrechten im Ausland verpflichtet! Auch einzelne Unternehmen erkennen diese Notwendigkeit und gehen in ihrer Beschaffung andere Wege.

Diskutieren Sie mit uns über Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie und die Bedeutung eines solchen Gesetzes.

Gäste: Dr. Brigitte Hamm (Senior Associate Fellow, Institut für Entwicklung und Frieden an der Universität Duisburg-Essen), N.N. (Inhaber des öko-fairen Concept Stores), Eva-Maria Reinwald, Kampagne Lieferkettengesetz, Südwind-Institut, Bonn

Moderation: Claudio Gnypek, GMÖ

Veranstalter: attac Gruppe Duisburg, Exile Kultur­koordination e.V., Weltladen Duisburg e.V.

Gefördert von Brot für die Welt

02. März 2020
19 – 21 Uhr
Grammatikoff

Eintritt frei!